Kambodscha #1 – Siem Reap

Vom kleinen aber sehr modern wirkenden Flughafen in Siem Reap fuhren wir mit einem Tuk-Tuk zu unserem Hotel. Wir ließen uns von unserem Fahrer etwas bequatschen und buchten daraufhin ihn als unseren Fahrer zu den Temeplruinen von Angkor Wat am nächsten Morgen. Das Hotel hatte einen gemütlichen Charme, ein freundlicher und hilfsbereiter Franzose hatte es gepachtet. Die direkte Nachbarschaft lud nicht zu einem Spaziergang ein, und da es auch schon dunkel geworden waren, beschränkten wir unsere Aktivitäten auf der Straße auf das nötigste.
Um 5.30 Uhr am Morgen wurden wir von unserem Fahrer abgeholt. Wir wollten uns den Sonnenaufgang bei den Ruinen anschauen und danach die relative Kühle des Vormittags nutzen, um die ziemlich große Tempelanlage zu erkunden. Wir bezogen Quartier am Wassergraben am großen Haupttempel und sahen zu, wie die Sonne über diesem aufging, danach spazierten wir etwas um und durch den Tempel bevor uns unser Fahrer ein Stückchen weiter brachte zu weiteren großen Tempelruinen. Die meisten von ihnen konnte man betreten und wenn man von den Touristenmassen einmal absah, waren sie auch recht schön anzusehen und beeindruckend. Traurigerweise liefen hier auch wieder viele Elefanten herum, die Touristen durch die Gegend schleppten.

Sonnenaufgang beim Haupttempel von Angkor Wat

Sonnenaufgang beim Haupttempel von Angkor Wat

Die Sonne lacht und der Alex freut sich

Die Sonne lacht und der Alex freut sich


Kaum war die Sonne aufgegangen, wurde es auch ziemlich heiß und das Besichtigen der Tempel eine schweißtreibende Angelegenheit. Wir besichtigen diverse Ruinen, unter anderem auch jene, die im Film „Tomb Raider“ als Kulisse dienten. Am späten Mittag waren wir einfach nur kaputt. Das frühe Aufstehen und die Hitze machten uns zu schaffen, außerdem waren wir nach knapp 8 Stunden einfach müde uns noch weitere Tempelruinen anzusehen, irgendwann hat man es dann eben gesehen, auch wenn jedes Gebäude für sich schön und interessant ist.
Hier einige Impressionen:srxysr3sr4sr6sr7
"Tomb Raider Tempel"

“Tomb Raider Tempel”

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Wir fuhren zurück zum Hotel und durften glücklicherweise für einen lächerlichen Betrag für den Rest des Tages unser Zimmer weiter nutzen. Duschen war dringend nötig, ein kleines Nickerchen auch. Danach konnten wir im Hotel noch lecker essen und so die Zeit, bis unser Nachtbus nach Sihanoukville startete komfortabel überbrücken. Der Nachtbus selbst war eine kleine Überraschung, weil hier tatsächlich in so etwas wie Betten gereist wurde. Wir konnten also zumindest mal liegen, auch wenn es bei den Straßenverhältnissen schwierig war, trotz des vielen Geruckels Schlaf zu finden. Außerdem hatten wir eine grelle Lampe direkt über uns, die ungefragt bei jedem Halt anging. Beine vollkommen ausstrecken war für mich natürlich auch nicht drin. Aber insgesamt konnte man so schon reisen, man ist ja mittlerweile einiges gewohnt. In der Hauptstadt Phnom Penh legten wir am frühen Morgen einen einstündigen Stopp ein, den wir komplett verschliefen. Anki wachte nur irgendwann auf und stellte leicht panisch fest, dass niemand mehr im Bus war. Offenbar hatte es eine Aufforderung gegeben, den Bus zu verlassen. Unmittelbar darauf stiegen die anderen Fahrgäste aber auch schon wieder ein und als eine andere Reisende feststellte, dass wir seelenruhig die ganze Zeit geschlafen hatten und nicht wie sie die Stunde auf einem Plastikstuhl abgesessen hatten, war sie ziemlich neidisch.
Am frühen Mittag hatten wir es dann endlich geschafft und konnten in unserer kleinen schicken Unterkunft einchecken.
Unser Bett im Bus

Unser Bett im Bus

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